Route:Über die Isarbrücke und an einer großen Hinweistafel nach links, nun auf der in Teilstücken eine stramme Steigung bietenden Forststraße zur auf einem Sattel liegenden Fischbachalm (knapp 2 Stunden). An der Alm zweigt rechts der (beschilderte) Lakaiensteig ab. Der anfangs einfache Pfad führt zunächst aussichtsreich durch lichten Wald, doch im freier werden Gelände nehmen die Schwierigkeiten zu: Meist nicht mehr als 40 Zentimeter breit, schmiegt sich der Pfad im freier werdenden Gelände an die steile, von der Morgensonne beschienene Ostflanke des Schöttelkopfs und verlangt in einigen exponierten Passagen gute Nerven sowie einen sicheren Tritt, vor allem in kleinen Schuttreißen. An besonders ausgesetzten Stellen sind Drahtseile angebracht. Unterhalb vom Soiernhaus weist an einer Weggabelung ein Schild nach rechts den richtigen Weg, hinter einer Biegung steht man urplötzlich vor dem einstigen Refugium von König Ludwig II., dem Soiernhaus (1,5 Std. ab Fischbachalm). In westliche Richtung verläuft der Weg erst moderat ansteigend, dann in steileren Kehren und zuletzt unschwierig durch typisch-kleinsplittriges Karwendelgestein zum Gipfel (1,5 Stunden ab Soiernhaus).