From Oberstdorf to Jochspitze | 2151m

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Allgäuer Hochalpen ist das mit Abstand größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Schwaben und eines der größten Naturschutzgebiete der Bundesrepublik Deutschland. Mit einer Fläche von 20.724 ha ist es größer als einige der Nationalparks in Deutschland.

Eingerichtet wurde das Naturschutzgebiet durch Verordnung vom 16. Januar 1992.[1] Deckungsgleich mit dem NSG besteht das Europäische Vogelschutzgebiet DE 8528-401 Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen; NSG und Vogelschutzgebiet sind wiederum Teil des etwas größeren FFH-Gebiets DE-8528-301 Allgäuer Hochalpen.[1]

Grenzverlauf

Beginnend nördlich des Berggipfels „Bschießer“ verläuft die Grenze des Naturschutzgebiets entlang der Staatsgrenze Deutschland–Österreich bis zur Kanzelwand. Von dort geht es weiter an den Liftanlagen der Fellhornbahn vorbei über das Warmatsgundtal ins Stillachtal. Auf der orografisch rechten Seite des Stillachtals geht die Grenze nordwärts bis auf Höhe des Freibergsees. Dort verläuft die Grenze südwärts in das Trettachtal bis Spielmannsau. Auf der orographisch rechten Seite des Trettachtals geht es wieder nach Norden. Die Anlagen der Nebelhornbahn werden ausgespart. Weiter verläuft die Grenze über das Rubihorn und die Sonnenköpfe bis in das Hintersteiner Tal. Hinterstein wird ausgespart. Zuletzt verläuft die Grenze über den Stuibenkopf zum Bschießergipfel.

Schutzzweck

Gemäß der Verordnung sollen im Schutzgebiet:

ein Teilbereich der Allgäuer Alpen wegen seiner hervorragenden Schönheit, Vielfalt, Eigenart und Ruhe in seiner Gesamtheit geschützt werden,

die dort vorkommende große Zahl an seltenen, gefährdeten und schutzbedürftigen Pflanzen- und Tierarten geschützt werden,

die Vielfalt und der Bestandsumfang an typischen subalpinen und alpinen Pflanzengemeinschaften erhalten werden,

die naturbedingten Veränderungen der Oberflächengestalt unbeeinflusst belassen werden,

der Naturhaushalt und die Waldbestände stabil erhalten, die Waldverjüngung gefördert und die Entwicklung von standortheimischen Bergmischwäldern unterstützt werden,

der Zustand dieses Teilbereichs der Allgäuer Alpen ermittelt werden, um sein Naturpotential zu bewahren und seine durch Menschen bedingten Störungen und Schäden zu heilen.

Geschützt wird ein herausragender und noch weitgehend ursprünglicher Teil der Allgäuer Alpen.

Das Oytal ist ein mit dem Oybach bei Gruben im Markt Oberstdorf vom Trettachtal in östliche Richtung abzweigendes Tal im Landkreis Oberallgäu in den Allgäuer Alpen.

Am Oybach führt der Dr.-Hohenadl-Weg entlang. Eine Fahrstraße, die für den Kraftfahrzeugverkehr nur mit besonderer Erlaubnis des Marktes Oberstdorf freigegeben ist, führt von Oberstdorf ca. 5 km bis zur Hälfte des Tales zum Oytalhaus auf 1010 m Höhe. Vom Oytalhaus sind die Untere Gutenalp (1048 m) und die Käseralp (1405 m) erreichbar. Dort befinden sich im Sommer Jausenstationen. Auf dem Weg dorthin wird der Stuibenfall, ein markanter, freistehender Wasserfall, passiert. Unterhalb des Stuibenfalls versickert der Oybach oft im Bachbett und tritt erst wieder unterhalb des Oytalhauses zu Tage.

Über das Oytal kann der geübte Wanderer das Nebelhorn (2224 m) innerhalb von 6 bis 8 Stunden über den hochalpinen und bekannten Gleitweg erreichen. Weitere Wanderrouten führen über das Laufbacher Eck (2178 m), den Kleinen (2096 m) und Großen Seekopf (2085 m) und den Schochen (2100 m) oder zum hochgelegenen Seealpsee (1628 m). Für diese Unternehmungen sind alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle Grundvoraussetzung.

Die Jochspitze ist ein 2.232 m hoher Berg in den Allgäuer Alpen

Geologie

Die Jochspitze besitzt einen Gipfelaufbau aus Hauptdolomit, der auf einem Sockel von Lias-Fleckenmergel sitzt.

Besteigung

Sie liegt südsüdwestlich des Hornbachjochs und ist von diesem über einen markierten Weg (Trittsicherheit erforderlich) erreichbar.

Von Sonthofen aus geht es über den Illerdam zuerst nach Fischen und dann nach Oberstdorf. Vorbei an der Skisprungschanze dann hinein ins Otytal. Das  Oytal fährt man vorbei am Oytalhaus bis hinauf zur Käsealpe. Hier wird das Rad abgestellt und der Aufstieg zur Wildenfeldhütte beginnt gleich hinter der Käsealpe. Von der Wildenfeldhütte aus beginnt die Querung nach rechts bis zum Wegabzweig Hornbachjoch. Am Wegabzweig links hinauf zum Hornbachjoch. Am Hornbachjoch dem Wegweiser zur Jochspitze folgen.  Die gesamte Tour ist gut ausgeschildert, zur Sicherheit, hilft ab Oberstdorf dann noch die AV Karte Allgäuer Hochalpen, Hochvogel, Krottenkopf, BY4, 1=25 000. Der Rückweg entspricht dem Aufstieg.

Automatic direction calculation (experimental feature, please provide feedback)


By public transport:
    Train station near start point: Oberstdorf (0.3 Km from start point)
    Bus stop near start point: Oberstdorf (43 m from start point)
    Bus stop near start point: Bahnhof/Busbahnhof (56 m from start point)

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Technical Difficulty Medium
Gear
Popularity 1
Highest point 2151m
Total gain 1383m
Total loss 1383m
Duration 12h57m
Distance 31.8Km
Rating 1818

Amir

IR